KKV-Dienstleistungszentrum “Haus Maaraue” in Mz.-Kostheim

Kasteler Krankenhaus-Verein (KKV) –  Bauvorhaben Dienstleistungszentrum “Haus Maaraue” mit Tagespflege und Betreuter Wohnanlage in Mainz-Kostheim  ///  

Luftperspektive Neubau Klinker rötlicher 181010

 

 

 

 

 

Skizze: Architekturbüro Horn, 55128 Mainz

 

31. Januar 2019

Die Ausschreibungen für nachfolgende Gewerke sind an interessierte Fachfirmen versandt worden:

– Gewerk Rohbau

– Gewerk Dachgebälk

– Gewerk Dacheindeckung

– Gewerk Heizung – Sanität – Lüftung

– Gewerk Elektro

– Gewerk Fenster

Abgabetermine der einzelnen Gewerke ist spät. für Ende Februar 2019 vorgesehen.

 

23. Januar 2019

Der KKV stellte sein Projekt den Mitgliedern des Kostheimer Ortsbeirats vor.

Als ehrlich, offen und fair hatte es der 1. Vorsitzenden Eberhard Faßbender verstanden, den Ortsbeirat Mainz-Kostheim über sein Bauvorhaben zu informieren. Dass sich die FWG und die CDU (waren es nur Einzelmeinungen?) auf den Themenbereich „Parkplätze“ einschossen, war für ihn vollkommen unverständlich. Sollte solch ein notwendiges Bauvorhaben in AKK tatsächlich an künstlich gewollten zusätzlichen Parkplätzen scheitern? Steht nicht erst einmal die Versorgung und Betreuung alter und kranker Menschen im Blick? Oder gibt es andere Hintergründe, Bestrebungen, dieses Projekt zu torpedieren? Für die Stadtentwicklung sowie der Bauaufsicht waren auch das Thema Parkplätze wichtig  gewesen, die im Vorfeld besprochen und geklärt wurden. Die sich hieraus ableitende gültige Baugenehmigung stellt dies ausdrücklich klar. Auch der Hinweis von Sabine Ruwwe, vom Seniorenbeirat der LH Wiesbaden, dass es nicht erstrebenswert sei, im Bereich betreutes Wohnen den Fokus Parkplätze im Mittelpunkt zu sehen, sondern die betroffenen Menschen, wurde anscheinend nicht verstanden. Und Nachfragen aus den beiden vorerwähnten Parteien, dass Besucher und deren Enkelkinder der Bewohner des betreuten Wohnens ja dann keinen Parkplatz vorfinden würden, spottet wohl jeglicher Beschreibung. Korrekt deshalb der Hinweis des Ortsvorstehers Stephan Lauer, dass auch im Bereich von Privaten Wohnungen/Häusern solche Parkplätze nicht vorhanden seien, fand kein Gehör. Es gibt – nicht nur in Hessen – vergleichbare Projekte, wo Parkplätze pro Wohneinheit mit einem Schlüssel von 0,5 bis sogar 0,2 genehmigt werden. Es gibt allerdings auch betreute Wohnanlagen, die für Millionen € eigens eine Tiefgarage bauen mussten, deren Parkplätze allerdings nur mit max. 5% Belegung glänzen – der Rest? – Leerstand! Ist dies Ziel einer sozialen Politik? Dank an dieser Stelle ausdrücklich der SPD und der AUF für ihre verbale Unterstützung. An dieser Stelle sei ausdrücklich nochmals betont, dass der KKV eine soziale Einrichtung von Menschen für Menschen in AKK ist. Der KKV versteht sich als „Quartiersversorger“ für die Menschen in – und natürlich auch um AKK. Faßbender würde sich freuen, wenn viele Menschen in und um AKK den KKV in seinen Bemühungen unterstützen würden, dieses Projekt zu verwirklichen.

 

22. Dezember 2018

Der Bodengutachter hat auf dem Gelände weitere Probebohrungen vorgenommen. Der Untergrund ist nicht belastet; auch wurde der ehemalige Tank der Tankstelle nicht mehr gefunden, wurde seinerzeit somit mit der Stilllegung der ehemaligen Tankstelle entfernt und entsorgt.

 

05. Dezember 2018

Der Abriss des alten Bestandsgebäudes ist erfolgt. Verfolgt von spannenden Kinderaugen des Kindergartens der Kath. Pfarrei St. Kilian hat das Abrissunternehmen ganze Arbeit geleistet. Auch viele KostheimerInnen haben in den Tagen des Abrisses sich immer wieder an der Baustelle getroffen, informiert und untereinander diskutiert. Gut so.

Derzeit werden die Rohbauarbeiten – Dachgebälk – Dacheindeckung sowie die Fenster ausgeschrieben. Ein Baubeginn ist für April 2019 vorgesehen.

 

07. November 2018

Die Auftrag zum Abriss der Bestandsgebäuden ist erteilt. Ein entsprechender Bauzaun wird aufgestellt. Der Abriss selbst wird ab dem 12. November 2018 erfolgen. Über die Winterzeit erfolgt keine Bautätigkeit. Der Beginn der Rohbauarbeiten wird in Frühjahr 2019 erfolgen.

 

September 2018

Die BAUGENEHMIGUNG für unser Bauvorhaben wurde uns mit Schreiben vom 12.09.2018 durch das Bauaufsichtsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden erteilt.

Die Abrissarbeiten für das Bestandsgebäude sind für Ende Oktober 2018 geplant.

 

August 2018 – neuer Sachstand:

Die vorbereitenden Arbeiten zum Abriss des alten Gebäudes stehen an. Die Ausschreibungsunterlagen hierzu sind an entsprechende Fachfirmen versandt.

 

Juli 2018 

Wir haben einen weiteren kleinen Schritt gemacht. Das Bauaufsichtsamt in Wiesbaden hat uns nun die “Vollständigkeit der Bauvorlagen mit Datum vom 21.06.2018 bestätigt.” Über den Antrag selbst ist nun innerhalb von 3 Monaten im vereinfachten Verfahren zu entscheiden §57 (2) Hessische Bauordnung (HBO). Wir alle hoffen, dass die Prüfung selbst nicht die volle 3 Monate benötigt, so dass wir mit den Baumaßnahmen im September – Oktober d. J. beginnen könnten.

Juni 2018  

Die von uns allen erwartete Baugenehmigung liegt uns leider immer noch nicht vor. Die verschied. zuständigen Fachämter hatten noch Rück- und Nachfragen zu wichtigen Details, die wir nun alle beantwortet haben.

Zwischenzeitlich haben wir intern bereits verschied. vorbereitende Arbeiten auf den Weg gebracht. In den nächsten Tagen werden, im Rahmen der Erneuerungen von End- und Versorgungsleitungen in der Winterstraße, bereits die entsprechend notwendigen Anschlüsse für unser Bauvorhaben in unser Grundstück verlegt. Die ersten kleinen Schritte zur Verwirklichung unseres Bauvorhabens haben nun begonnen. Der nächste größere Schritt wird dann der Abriss verschiedener Gebäudeteile sein. Die entsprechende Abrissgenehmigung liegt uns nun vor.

Es hat, entgegen den eigenen, ersten Erwartungen im Frühjahr 2017, doch etwas länger gedauert. Nun sind alle Baupläne und Unterlagen erstellt. Alle notwendigen Unterschriften und Zustimmungen der direkten Anrainer sind eingeholt. Die prall gefüllten Antragsordner wurden am Freitag, den 02.02.2018, an das Bauaufsichtsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden gegeben. Wenn alles optimal läuft, von den entsprechend zuständigen Behörden keine Änderungen mehr gefordert – gewünscht werden, können die Bauarbeiten im Sommer dieses Jahres beginnen. Für den KKV übrigens eine Selbstverständlichkeit, dass, sobald die schriftliche Baugenehmigung vorliegt, er sein Bauvorhaben dem Ortsbeirat Kostheim vorstellen und auch erläutern wird. Mitglieder des KKV und Interessierte können sich in dieser Informationsveranstaltung selbstverständlich dann auch zum Bauvorhaben informieren. Ein entsprechender Termin hierzu wird in der Presse aber auch auf der Internetseite des KKV bekannt gegeben.

Das Gebäude selbst, modern und zweckmäßig gestaltet, wird sich harmonisch in das alte Ortsbild von Kostheim einfügen. Es soll und es wird es den Menschen ermöglichen, unabhängig ihrer Mobilität, auch im Alter und Krankheit weiterhin mitten in einem Ort selbstbestimmt wohnen und leben zu können.

Im Kernsatz bedeutet dies:

KKV-betreutes Wohnen ist die Antwort auf:

Ihre neue Lebenssituation

Ihr eigenständiges Wohnen in Gemeinschaft

- Unterstützung da, wo bei Ihnen Notwendigkeit besteht.

In den beiden Obergeschossen werden 10 alten- und behindertenfreundliche Wohnungen geschaffen. Fast alle Wohnungen werden eine Größe von durchschnittlich 60 qm ausweisen. Ein heller, lichtdurchfluteter Gemeinschaftsraum soll es den Bewohnern ermöglichen, sich tagsüber zu treffen. Aber auch zu weiteren gemeinsamen Stunden oder zu Feierlichkeiten soll dieser Raum den Bewohnern zur Verfügung stehen. Einen Termin zu einer Anmeldung für eine Wohnung wird der KKV Anfang 2019 bekannt geben.

Im Bereich der Tagespflege, im Erdgeschoß, werden 18 Betreuungsplätze geschaffen. Hier haben pflegende Angehörige die Möglichkeit, ihre Angehörigen werktäglich tagsüber in guter und optimaler Betreuung zu wissen. Ein entsprechendes Betreuungs- und Beschäftigungsprogramm wird bis zur Fertigstellung des Gebäudes erstellt. Ebenfalls wird ein entsprechender KKV-eigener Hol- und Bringdienst eingerichtet.

Alles in Allem sieht der KKV es als ein gelungenes Projekt an, seine Angebotspalette im Bereich der ambulanten Alten- und Krankenpflege, seinen Hilfsangeboten im Bereich der häuslichen Alltagshilfen, durch diese neuen Hilfsangebote auszuweiten – und sich als “Quartierversorger” breiter aufzustellen.

Nun beginnt für alle Beteiligten eine spannende und hoffende “Wartezeit”.

Näheres zu diesem Projekt können auch auf der Internetseite des KKV  www.kkv-pflege.de unter der Rubrik “Hilfsangebote” eingesehen werden.

Unterschrift3

 

 

 

 

 

Historischer Moment: 25. Januar 2018: der Vorstand unterschreibt die Bauantragsformulare und die Baupläne.

Im Bild vordere Reihe v.l.: Achim Duschek (Vorstand); Klaus Lenz 1. stellv. Vorsitzender; Eberhard Faßbender 1. Vorsitzender; Ann Müller Hegemann, Architektin Büro Horn;
hintere Reihe v.l.: Frank Scholz GF KKV; Andreas Horn, Architekt
Bild: J. Vetter, CPB Projekt- und Baumanagement GmbH & Co. KG