Mindestlohn – kein Thema beim KKV

Mindestlohn in der ambulanten Pflege und in den Alltagshilfen kein Thema

25.05.2010 Wenn in AKK, in Ginsheim-Gustavsburg, oder in Hochheim und sogar in der Mainzer Altstadt/ Neustadt ambulante Pflege benötigt wird, dann sind die Pflegekräfte des KKV vor Ort im Einsatz. Mit examinierten Pflegekräften sowie einjährig ausgebildeten Pflegekräften steht der KKV im häuslichen Bereich für die Pflege aller Patienten zur Verfügung. Der KKV ist Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband und wendet von daher auch heute immer noch den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, den TVöD, für all seine Festangestellten Beschäftigten an. Alle Festangestellten Beschäftigten erhalten einen Tariflohn, der deutlich über dem Mindestlohn liegt, so Faßbender in seiner Erklärung. Und weiter sagte er, es grenzt an Verantwortungslosigkeit, dass Beschäftigte von ihren Einsatzstellen ausgebeutet werden und in der heutigen Zeit dies eigentlich nicht mehr zu dulden ist. Löhne, die nicht einmal den normalen Lebensbedarf mehr abdecken, sind unsozial, sind unmenschlich. Sie sind aber in der Pflege anscheinend keine Einzelfälle. So gibt es private Pflegeanbieter, die ihren Einsatzkräften nur die jeweilige Einsatzstunde, die gegenüber den Pflegekassen auch abrechenbar sind, bezahlen. Und dies dabei noch unterhalb des jetzigen Mindestlohns. Wegezeiten sind teilweise „Privatvergnügen“ der Pflegekräfte.

Immer wieder erreichen den KKV Anfragen von qualifizierten Pflegekräften, die bei privaten Anbietern tätig sind. Teilweise wartet man dort 2 bis 3 Monate auf seine Gehaltszahlung. Durch eine geordnete Geschäftsführung hat bisher jeder Beschäftigte im KKV sein Monatsgehalt pünktlich und vollständig erhalten.Auch sämtliche Abgaben an das Finanzamt oder die Sozialversicherungsträger wurden und werden immer pünktlich gezahlt. Dies wird auch immer bei den routinemäßigen Außenprüfungen dem KKV bestätigt. Was den KKV für seine Beschäftigten auch interessant macht, ist die zusätzliche tarifliche Altersrente. Auch hier hat der KKV all seine Festangestellten Beschäftigten in der Zusatzversorgungskasse der Landeshauptstadt Wiesbaden versichert. Sozial sein ist keine „Einbahnstraße“, so Faßbender. Sozial sein heißt auch,Verantwortung für seine Beschäftigten zu tragen. Und dies nimmt der KKV sehr ernst.

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