Neujahrsempfang 2011 des KKV

Der Kasteler Krankenhaus-Verein (KKV) hatte am Donnerstag, den 20. Januar 2011, zu seinem traditionellen Neujahrsempfang geladen. Über 80 Gäste, Mitglieder und Beschäftigte konnte der 1. Vorsitzende, Eberhard Faßbender, in den neugestalteten Räumlichkeiten in der Kloberstraße 2 des KKV begrüßen. Faßbender wies stolz auf die Modernisierung der umgestalteten Räume der Sozialstation des KKV hin. Der integrierte Schulungsraum soll nicht nur den eigenen Beschäftigten zugute kommen, sondern soll auch bei Bedarf an Dritte – wie Apotheken, Ärzte, kleine Unternehmen – vermietet werden können.

Unter den Gästen begrüßte Faßbender insbesondere die AKK-Dezernentin, Stadträtin Rose Lore Scholz, die Ortsvorsteherinnen von Kastel, Margot Schäfer und Amöneburg, Maike Soultana und von Kostheim den Ortsvorsteher Carlo Müller. Vertreter für die Vereinsringe Kastel und Kostheim, Annegret Kracht, für den AKK-Gewerbeverein, Gert Kleinmann, die Vorsitzende des VdK-AKK Frau Kern, der Ehrenpräsident des GHK, Fritz Diehl sowie Petra Seibert vom Hospiz Mainspitze e.V. waren ebenfalls unter den Gästen. Aus terminlichen Gründen konnte der in Kostheim wohnende Hessische Finanzmister, Staatsminister Dr. Thomas Schäfer, leider nicht teilnehmen, was Faßbender sehr bedauerte. Bei der Leiterin der Ortsverwaltung AKK – bzw. „KK“, Petra Seib, konnte sich Faßbender im Namen aller Beschäftigten nochmals herzlich für ihre Spende, anlässlich ihres 50. Geburtstages im vergangenen Jahr bedanken. Ihre großzügige Spende wurde zur Mitfinanzierung eines neuen Dienstwagens für die Pflegekräfte verwandt. Dass auch viele politische Parteien anwesend waren, wurde als positives Zeichen des Interesses an der sozialen Arbeit des KKV empfunden.

Faßbender zog eine kurze Bilanz und ließ dabei das Jahr 2010 vom Erdbeben auf Haiti mit bis zu 500.000 Toten, über die Überschwemmungen in Pakistan und Australien, dem Missbrauchsskandal in den Kirchen hin bis zu der Rettungsaktion der chilenischen Bergleute Revue passieren. Er stellte die in der Zahl 10 folgende „1“ für das neu beginnende Jahrzehnt als kleines Hoffnungszeichen dar.

Neben dem Dank für das Engagement und die Leistungsbereitschaft aller Beschäftigten aus den Bereichen der ambulanten Pflege, den Alltagshilfen sowie der Betreuung der alten- und behindertenfreundlichen Wohnungen des KKV ist Faßbender einerseits Stolz, dass der KKV alle Voraussetzungen geschaffen habe, in der ambulanten Pflege einen Ausbildungsplatz schaffen zu können, andererseits dieser letztendlich jedoch bisher nicht besetzt werden konnte. Er hoffen aber, dass bald ein/eine ausbildungswillige Person im KKV begrüßt werden kann.

Faßbender warb wieder darum, dass sich mehr Menschen zu einer Mitgliedschaft im KKV entscheiden würden. Auch Spenden, ganz egal in welcher Höhe, werden dankbar dem Gesamtbudget zugeführt und entsprechend den Satzungszielen gemeinnützig verwendet. Ein herzlicher Dank galt allen Spendern und ein herzliches Willkommen allen neuen Mitglieder. Einen neuen „Sticker“ als Aufkleber für Autos etc. zum Ausdruck der Verbundenheit zum KKV konnten die Anwesenden mitnehmen. Soweit in der Bevölkerung Interesse besteht, wird der Sticker gerne auch zugesandt. Faßbender schloss seine Neujahrsrede mit einem kleinen Spruch, der lautet: „Wir erwarten vom neuen Jahr immer das, was das alte Jahr nicht gehalten hat. Dabei sind wir es doch selbst, die das Jahr gestalten“. In diesem Sinn wünschte er allen Gästen „Prosit Neujahr – alles Gute“

Im Anschluss an die Neujahrsrede richteten die AKK-Dezernentin, Stadträtin Rose Lore Scholz, die Ortsvorsteherin von Kastel, Margot Schäfer sowie stellvertretend für alle Vereine aus Kastel und Kostheim, Manfred Kleinort, ein Grußwort an die Anwesenden. Mit einem gemütlichen Beisammensein mit vielen interessanten Gesprächen, klang der Neujahrsempfang 2011 im KKV aus.