Neujahrsempfang 2012 des KKV

Der Kasteler Krankenhaus-Verein (KKV) hatte am Donnerstag, den 19. Januar 2012, wieder zu seinem traditionellen Neujahrsempfang geladen. Über 80 Gäste, Mitglieder und Beschäftigte konnte der 1. Vorsitzende, Eberhard Faßbender, stellvertretend für den Gesamtvorstand begrüßen.

Unter den Gästen begrüßte Faßbender insbesondere den AKK-Beauftragten der Landeshauptstadt Mainz, Herrn Maus, der den KKV mit einer kleinen Spende überraschte, die Ortsvorsteherinnen von Kastel, Christa Gabriel und von Amöneburg, Maike Soultana.  Stefan Lauer – „amtierender Ortsvorsteher“ von Kostheim  – konnte aufgrund einer Erkrankung leider nicht anwesend sein. Grüße aus den Vereinsringen Kastel und Kostheim überbrachten deren Vertreter Josef Rosendorn und Annegret Kracht. Auch der VdK-AKK war mit seiner Vorsitzenden und der Kooperationspartner, das ambulanten Hospiz Mainspitze e.V. mit einer Abordnung vertreten.

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Die Leiterin der Ortsverwaltung AKK, Frau Petra Seib, läßt es sich schon seit vielen Jahren nicht nehmen, ebenfalls am alljährlichen Neujahrsempfang de KKV teilzunehmen und damit auch die Verbundenheit der Verwaltung zu den sozialen Diensten des KKV zu unterstreichen. Viele Vertreter der politischen Parteien aus AKK waren wieder anwesend, was als positives Zeichen des Interesses an der sozialen Arbeit des KKV empfunden wurde. Als einziger Vertreter der Kirchen aus AKK war Herr Urban, von der Neuapostolischen Kirche, zum Neujahrsempfang des KKV gekommen, was Faßbender besonders herausstellte. Leider scheinen sich die Kirchengemeinden aus AKK noch immer schwer damit zu tun, eine Verbundenheit zum KKV zu zeigen und am Neujahrsempfang teilzunehmen.

Faßbender ließ das Jahr 2011 – beginnend mit dem arabischen Frühling und der damit verbundenen Sehnsucht der Menschen nach Freiheit, über das Erdbeben in Japan, dem Attentat von Norwegen hin bis zu dem Versuch zur Unterdrückung der Pressefreiheit zur Berichterstattung über den Bundespräsidenten – Revue passieren. Er stellte auch die Zahl 1 2 3 – nicht als Aufzählreim – sondern als Hinweis zum anstehenden 125-jährigen Bestehen des KKV im Jahre 2014 heraus.

Seinen Dank für das Engagement und die Leistungsbereitschaft an alle Beschäftigten aus den Bereichen der ambulanten Pflege, den Alltagshilfen sowie der Betreuung der alten- und behindertenfreundlichen Wohnungen des KKV stellte Faßbender ausdrücklich heraus. Er erklärte auch, dass der KKV sich derzeit um ein weiteres, sozial ausgerichtetes Tätigkeitsfeld bemühe, nämlich der Schaffung einer Einrichtung zu einer Tagesdemenzbetreuung – jedoch nicht zu verwechseln mit einer Tagespflege. Hierzu sei der KKV derzeit aktiv bei einer Immobiliensuche, um dieses Hilfsangebot in den kommenden 2 Jahren umzusetzen. Der Bedarf sei klar erkennbar und man werde sich in diesem Jahr mit einer echten Bedarfsanalyse beschäftigen, die Grundlage zur Einrichtung solch eines Angebotes sein wird. Er sei dabei sehr optimistisch, dass dies alles gelingen wird. Dass solch ein Vorhaben jedoch nicht nur sachlich angegangen werden kann, sondern dass dies auch eine finanzielle Herausforderungen darstelle, zudem es gilt, Spendengelder einzubringen und einzuwerben, sei ebenfalls eine der Hauptherausforderungen zur Umsetzung dieses Projektes. Die Tätigkeit in solch einer Betreuung stelle letztendlich auch den älter werdenden Beschäftigten im KKV eine Zukunftsperspektive dar.

Faßbender warb erneut darum, dass sich mehr Menschen zu einer Mitgliedschaft im KKV entscheiden würden. Insbesondere fehle im geschäftsführenden Vorstand noch ein Vorstandsmitglied. Hier würde er gerne eine fachlich versierte Person sehen, die im Bereich der Gesundheit tätig sei und ihre Erfahrung mit in die Vorstandsarbeit einbringen könnte.

Spenden, ganz egal in welcher Höhe, werden – soweit sie nicht sachgebunden sind – vom KKV dankbar dem Gesamtbudget zugeführt und entsprechend den Satzungszielen gemeinnützig verwendet.

Faßbender schloss seine Neujahrsrede mit einem Spruch: „Das größte Geheimnis des Glücks ist, mit sich selbst im Reinen zu sein.“ In diesem Sinn wünschte er – wie in den vergangenen Jahren – allen Gästen „Prosit Neujahr – alles Gute“.

Im Anschluss an die Neujahrsrede richteten die Ortsvorsteherin von Kastel, Christa Gabriel, Grußworte an die anwesenden Gäste und überreichte eine Kopie des alten Stadtsiegels von Kastel an den Vorsitzenden Faßbender. Maike Soultana, Ortsvorsteherin von Amöneburg sowie stellvertretend für alle Vereine aus Kastel und Kostheim Josef Rosendorn, richteten ebenfalls Grußwort an die Anwesenden. Mit einem gemütlichen Beisammensein mit vielen interessanten Gesprächen, klang der Neujahrsempfang 2012 im KKV aus.

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