Bauvorhaben „KKV Dienstleistungszentrum – Haus Maaraue“ bestehend aus Tagespflege und Betreuter Wohnanlage


Die Ganzheitlichkeit im Bereich der Pflege und der Alltagshilfen 
- Erweiterung unserer Angebote

„KKV Dienstleistungszentrum – Haus Maaraue“ bestehend aus Tagespflege und Betreuter Wohnanlage

KKV-betreutes Wohnen ist die Antwort auf:

- Ihre neue Lebenssituation

- Ihr eigenständiges Wohnen in Gemeinschaft

- Unterstützung da, wo bei Ihnen Notwendigkeit besteht.

 

Juli 2018 – neuer Sachstand

Wir haben einen weiteren kleinen Schritt gemacht. Das Bauaufsichtsamt in Wiesbaden hat uns nun die “Vollständigkeit der Bauvorlagen mit Datum vom 21.06.2018 bestätigt.” Über den Antrag selbst ist nun innerhalb von 3 Monaten im vereinfachten Verfahren zu entscheiden §57 (2) Hessische Bauordnung (HBO). Wir alle hoffen, dass die Prüfung selbst nicht die volle 3 Monate benötigt, so dass wir mit den Baumaßnahmen im September – Oktober d. J. beginnen könnten.

 

Juni  2018  

Die von uns allen erwartete Baugenehmigung liegt uns leider immer noch nicht vor. Die verschied. zuständigen Fachämter hatten noch Rück- und Nachfragen zu wichtigen Details, die wir nun alle beantwortet haben.

Zwischenzeitlich haben wir intern bereits verschied. vorbereitende Arbeiten auf den Weg gebracht. In den nächsten Tagen werden, im Rahmen der Erneuerungen von End- und Versorgungsleitungen in der Winterstraße, bereits die entsprechend notwendigen Anschlüsse für unser Bauvorhaben in unser Grundstück verlegt. Die ersten kleinen Schritte zur Verwirklichung unseres Bauvorhabens haben nun begonnen. Der nächste größere Schritt wird dann der Abriss verschiedener Gebäudeteile sein. Die entsprechende Abrissgenehmigung liegt uns nun vor.

 

Februar 2018 

Am 02.02.2018 habe der erste Vorsitzende Eberhard Faßbender und der Geschäftsführer Frank Scholz den Bauantrag dem Bauaufsichtsamt der LH Wiesbaden übergeben.

 

Januar 2018

Die Pläne und Unterlagen sind erstellt. Alle notwendigen Unterschriften und Zustimmungen sind eingeholt. Die prall gefüllten Antragsordner werden nun an das Bauaufsichtsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden gegeben. Nun beginnt für uns alle eine spannende und hoffende “Wartezeit”.

Unterschrift3Historischer Moment: 25. Januar 2018 – der Vorstand unterschreibt die Bauantragsformulare und die Baupläne.

Im Bild vordere Reihe v.l.: Achim Duschek (Vorstand); Klaus Lenz 1. stellv. Vorsitzender; Eberhard Faßbender 1. Vorsitzender; Ann Müller Hegemann, Architektin Büro Horn;

hintere Reihe v.l.: Frank Scholz GF KKV; Andreas Horn Architekt

Bild: Joachim Vetter, CPB Projekt- und Baumanagement GmbH & Co. KG

 

Dezember 2017

Die Abstimmungen mit dem Stadtplanungsamt sind positiv verlaufen. Unser Architekturbüro Horn erstellt nun alle notwendigen Pläne und Unterlagen, damit wir Ende Januar 2018 den Bauantrag bei der LH Wiesbaden einreichen können.

 

November 2017 

Die Entwurfspläne unseres Architekten befinden sich derzeit in der Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt Wiesbaden. Soweit durch das Stadtplanungsamt keine Änderungen mehr gewünscht bzw. auch gefordert werden, können wir einen Bauantrag stellen. Dem Ziel eines Baubeginns im März – April 2018 steht wahrscheinlich nichts mehr im Wege.

 

August 2017

Der Bauausschuss des KKV hat seine Tätigkeit aufgenommen. Erste vorbereitende Arbeiten wurden an externe Fachfirmen vergeben.

– Der Kampfmittelräumdienst hat sich das Grundstück genau angesehen um auszuschließen, dass sich auf diesem Grundstück keinerlei Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg noch befinden.
– Das Grundstück wurde neu eingemessen.
– Damit das Gesamtbauwerk auf festem Untergrund errichtet werden kann, werden nun an verschiedenen Stellen des Grundstücks Probebohrungen vorgenommen.

Gespräche mit den direkt betroffenen Nachbarn haben stattgefunden. Alle haben sich positiv über unser Bauvorhaben ausgesprochen.

 

Allgemeine Zeitung Mainz  – 06. Juli 2017:   Juli 2017- neue Informationen:

KOSTHEIM – Der Kasteler Krankenhaus-Verein wird 2019 eine Tagespflegeeinrichtung in Alt-Kostheim eröffnen. Die Bedeutung des Projekts reicht über die Pflegeökonomie hinaus, sie berührt grundsätzliche Fragen des menschlichen Zusammenlebens. Wir sprachen mit Geschäftsführer Frank Scholz.

Herr Scholz, wird das ein schwieriges Projekt?

Das Schwierigste bislang war die Grundstückssuche. Durch den Neubau einer Tagespflege schließt der Krankenhausverein, der sich als Quartiersversorger in Amöneburg, Kastel und Kostheim versteht, eine Versorgungslücke. Ich sehe es eher als ein sehr interessantes Projekt, da Tagespflege im Kommen ist und bin stolz, dass wir dazu in der Lage sind, ein solches Projekt stemmen zu können.

Wie wird man einen Platz bekommen? Auf Rezept?

Je nach Pflegegrad erhält der Patient Leistungen der Pflegeversicherung für die ambulante Pflege. Dieser Betrag steht dem Patienten noch mal in gleicher Höhe zur Verfügung. Patienten zum Beispiel mit Pflegegrad 2 haben 689 Euro für Leistungen für ambulante Pflege plus 689 Euro für den Besuch einer Tagespflegeeinrichtung zur Verfügung. Die Pflegesätze werden dann je nach Pflegegrad mit den Kassen verhandelt.

Aus welchem Grund wird jemand zu Ihnen in die Tagespflege kommen wollen?

Das Erleben von Gemeinschaft, die Teilnahme an unterschiedlichen Angeboten, das gemeinsame Kochen und Essen sind wichtige Bestandteile von Lebensqualität. Durch die Tagespflege als eine teilstationäre Versorgungsform geben wir Menschen die Möglichkeit, in ihrer gewohnten Häuslichkeit zu verbleiben, aber tagsüber doch einen organisierten Tagesablauf betreut und versorgt genießen zu können. Spezielle Angebote für Menschen mit Demenz vervollständigen das Angebot.

Weshalb ist Ihr Angebot so wichtig?

Es führt die Leute heraus aus der Isolation, sie nehmen wieder aktiv am Leben teil. Auch für pflegende Angehörige wird die Tagespflegeeinrichtung eine Entlastung sein. Sie haben dann wieder mehr Zeit für sich, können zur Arbeit gehen oder eigenen Interessen nachgehen und wissen ihren Angehörigen in einer guten Betreuung.
Sie arbeiten mit einem Projektentwickler zusammen, der schon mehrere Einrichtungen entworfen hat. Auf was legen Sie bei der Architektur wert?
Es wird ein modernes Gebäude, das sich harmonisch in das bestehende Ortsbild einfügen wird. Die Räume sind funktional den Bedürfnissen der Menschen angepasst, sollen aber auch ein Gefühl der Wohnlichkeit vermitteln.

Wie wird es ausgestattet sein? Mit Pflegebetten in den Räumen?

Die Tagespflege wird aus verschiedenen Aktivitäts- und Ruheräumen für die Besucher bestehen. Außerdem gibt es einen großen Aufenthaltsraum und eine Gemeinschaftsküche.

Welches Konzept verfolgen Sie bei der Tagespflege?

Es wird ein lebensfrohes Projekt. Es wird nichts an den Charme erinnern, der vielerorts mit dem Begriff Pflege verbunden wird. Es wird verschiedene Angebote aus den Bereichen Musik, Kreativität, Mobilität und Kochen geben, die die Besucher in ihrer Selbstständigkeit fordern und fördern. Es geht um die Teilhabe am Leben, sich die Freude am Leben auch im hohen Alter zu bewahren, dies in einer ansprechenden Atmosphäre und Umgebung.

Wie reagiert die Öffentlichkeit auf Ihr Tagespflegeprojekt?

Es wird sehr positiv aufgenommen, viele Leute freuen sich, dass der Krankenhausverein ein solches Projekt im alten Ortskern Kostheims realisiert. Auch die Stimmen aus unserer Mitgliedschaft sind durchweg positiv.

Dahinter steht aber ein scharf kalkuliertes Konzept…

Wir haben eine Wettbewerbs- und Bedarfsanalyse anfertigen lassen. Im Wiesbadener Stadtgebiet gibt es derzeit drei Tagespflegeeinrichtungen, die des Krankenhausvereins wird die vierte. Für die Bedarfsermittlung wurden verschiedene statistische Werte wie Altersstruktur und Anzahl der Ein-Familien-Haushalte verwendet. Letztlich wurde ein Bedarf von zusätzlich notwendigen 24 Tagespflegeplätzen in einem Zehn-Minuten-Fahrradius um unsere Sozialstation in der Kloberstraße ermittelt.

Wann starten Sie mit dem Neubau? Es steht noch alles…

Derzeit sind wir in intensiven Gesprächen mit dem Architekten sowie mit unserem Projektentwickler. Wir planen, dass wir im Frühjahr 2018 mit dem Abbruch der bestehenden Gebäude beginnen können.
Das Interview führte Wolfgang Wenzel.

 

 

 

img.Winterstraße

 

 

 

 

 

Mai 2017- neue Informationen:

In einer durch den Vorstand ordnungsgemäß einberufenen a. o. Mitgliederversammlung haben am Dienstag, den 23. Mai 2017, die anwesenden Mitglieder beschlossen, den Entwurf des Architekturbüro Andreas Horn, aus Mainz-Bretzenheim, zu realisieren. Dazu haben die Mitglieder den Vorstand ermächtigt, das Bauvorhaben nunmehr zu starten. Das „KKV-Dienstleistungszentrum“ wird im Erdgeschoss mit einer Tagespflege ausgestattet. In den beiden Obergeschossen entstehen 10 alten- und behindertenfreundliche Wohnungen, die von Einzelpersonen als auch von Paaren bewohnt werden können. Eine Wohnung selbst wird auch für die Benutzung mit einem Elektro-Rollstuhl ausgerichtet. Der derzeit vorgesehene Fertigstellungstermin ist für Mitte 2019 vorgesehen. (Bild: E. Faßbender)

 

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/krankenhausverein-kostheim-mitglieder-beschliessen-neubauprojekt-neben-dem-buergerhaus-in-der-winterstrasse_17927764.htm

 

Die Entscheidung – sie ist gefallen! Die Fachjury hat am Donnerstag, den 04. Mai 2017, aus den eingereichten Architekten-Entwürfen, einen Sieger gekürt.
In der am Dienstag, den 23. Mai 2017 um 18 Uhr stattfindenden  Mitgliederversammlung (Ortsverwaltung Kastel/Kostheim, St. Veiter-Platz 1) wird nun um das zustimmende Votum der Mitgliede