Historie – Zivildienst

Kurzportraits unserer Zivis

ZIVIS 2010/2011

Eugen Rerich  – 01.01.2011 – 30.06.2011

 

 Deniz Yanardag  –  vom 16.07.2010 – 16.01.2011

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Maximilian Becker

Maximilian Becker

Zivildienstleistender Maximilian Becker

Mein Name ist Maximilian Becker; ich bin 19 Jahre jung, wohne in Mainz-Kastel und leiste nach meinem Abitur in der Zeit von 01.05.2010 bis 31.01.2011 meinen Zivildienst beim KKV ab. Warum ich den Kriegsdienst verweigert und mich für den Zivildienst entschieden habe?

Ich habe mich bewusst gegen den Dienst bei der Bundeswehr entschieden, um alte und kranke Menschen, die meist nur eingeschränkt leben können, in ihrem sozialen Umfeld zu unterstützen. Mit dem ambulanten Pflegedienst des KKV ermöglicht man ihnen in ihrem eigenem und vertrautem zu Hause weiter zu wohnen, somit auch soziale Kontakte und eine gewisse Selbstständigkeit zu erhalten. Die Dankbarkeit und Freude dieser liebenswürdigen Menschen zu sehen bestätigt mich in meiner Auffassung und gibt mir das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Gewalt und die resultierenden Folgen sind nicht mit meinem Gewissen vereinbar, soziales Engagement ist ein wesentlicher und unverzichtbarer Aspekt des Miteinanders in der Gesellschaft. Bereits im ersten Monat habe ich vieles gelernt und auch viele positive Eindrücke gesammelt.

ZIVIS 2009/2010

Marcus Amlung

Marcus Amlung

Zivildienstleistender Marcus Amlung

Hallo, mein Name ist Marcus Amlung; ich bin 24 Jahre jung, wohne in Mainz-Kastel und leiste in der Zeit von 01.11.2009 bis 31.07.2010 meinen Zivildienst beim KKV ab. Warum ich den Kriegsdienst verweigert habe und mich für den Zivildienst entschieden habe?

Für den Zivildienst im KKV habe ich mich entschieden, um behinderten und alten Menschen im Alltag zur Seite zu stehen, sie bei ihren Alltagsarbeiten zu unterstützen, zu helfen, damit sie in ihrer gewohnten Umgebung auch weiterhin wohnen können. Ich lehne jegliche Art von Gewalt ab und denke, es gibt weit aus mehr Lösungen als Krieg und Waffengewalt. Dies ist mit ein Grund, warum ich den Dienst an der Waffe verweigert habe.

Kevin Klein

Kevin Klein

Zivildienstleistender Kevin Klein

Mein Name ist Kevin Klein. Ich bin 20 Jahre alt und wohne in Mainz-Kostheim. Meinen Zivildienst leiste ich im KKV vom 1.10.2009 bis zum 30.6.2010. Ich habe mich für den Zivildienst beim KKV entschieden, da ich hier den alten und behinderten Mitmenschen in meiner Umgebung helfen kann ihren Alltag zu leben.

Das Lächeln dieser Menschen, die ich betreue, bestärkt mich nur in meiner Entscheidung den Dienst an der Waffe zu verweigern und in einen Pflegedienst als Zivildienstleistender zu gehen.

ZIVIS 2008/2009

Sarat Reddy

Sarat Reddy

Zivildienstleistender Sarat Reddy

Mein Name ist Sarat Reddy; ich bin 19 Jahre jung, wohne in Mainz-Kastel, und leiste nach meinem Abitur in der Zeit von 01.04.2009 bis 31.12.2009 meinen Zivildienst beim KKV ab.

Warum ich den Kriegsdienst verweigert habe und mich für den Zivildienst entschieden habe:
Ich habe mich gegen den Kriegsdienst entschieden, da ich fest davon überzeugt bin, dass die Anwendung von Gewalt jeglicher Art die Würde eines Menschen antastbar macht. Für mich wird somit der womöglich wichtigste Artikel des
Grundgesetzes der BRD gebrochen der da lautet: GG Artikel 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Des Weiteren glaube ich, dass gewaltloser Widerstand in unserem Zeitalter erfolgreicher ist und einen weitaus besseren Ausgang
verspricht. Martin Luther King jr. erreichte mit dem von ihm angefochtenen „Civil Rights Movement“ in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die von den Afroamerikanern geforderte soziale Gerechtigkeit.

Den Dienst an der Waffe lehne ich ab, da ich psychisch und physisch nicht dazu fähig bin einen Mitmenschen zu verletzen. Der mobile soziale Dienst, wie er beim KKV angeboten wird, erfüllt in meinen Augen einen höheren Sinn, der darin liegt, behinderten und alten Menschen zu helfen.

Bereits in den ersten zwei Monaten als Zivildienstleistender habe ich für mich aus bestimmten Szenarios dieser Zeit festgestellt, dass mir diese Arbeit eine gute Möglichkeit bietet, meinen Mitmenschen zu helfen und ihnen infolgedessen eine Freude zu bereiten.

Michael Senger

Michael Senger

Zivildienstleistender Michael Senger

Mein Name ist Michael Senger; ich bin 20 Jahre jung, wohne in Mainz-Kostheim, und leiste in der Zeit von 01.04.2009 bis 31.12.2009 meinen Zivildienst beim KKV ab.
Warum ich den Kriegsdienst verweigert habe und mich für den Zivildienst entschieden habe.
Von Michael Senger

Ich hab mich gegen den Kriegsdienst entschieden, da ich für mich persönlich finde, dass ich in einem Pf legedienst einen besseren Dienst an dem Volk und für Deutschland leisten kann, anstatt bei der Bundeswehr an der Waffe. In unserer heutigen Zeit werden Soldaten benötigt, für Auslandseinsätze und kaum noch für die innere Sicherheit. Beim KKV kann ich mich besser einbringen und mich für die Menschen einsetzten.

Beim Dienst mit älteren und behinderten Menschen, sieht man auch was man vollbringt. Die Menschen freuen sich wenn man zu ihnen kommt oder für sie etwas erledigt hat. Zu sehen wie die Menschen sich über nur kleine Hilfen freuen können, bestätigt mich und meine Auffassung über den Dienst an der Waffe. Desweiteren lehne ich jegliche Art von Gewalt ab. Ich denke es gibt weit aus mehr Lösungen als Krieg und Waffengewalt. Wenn ich meinen Dienst an der Waffe angetreten hätte, hätte ich die Lösung, Gewalt annehmen und anerkennen müssen. Deswegen habe ich den Kriegsdienst verweigert.

 

ZIVIS 2006/2007

ZIVI 06 043

ZIVI 06 044

 

 

 

 

 

 

 

 

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v.l.n.r:

Sebastian Trutzel  –